11.04.2026
In dieser Folge geht Andreas Kühne und Felix Fechner einer Frage nach, die viele Menschen beschäftigt: Warum wird man krank, obwohl man sich doch gesund ernährt,
ausreichend schläft, sich bewegt und auf sich achtet?
Aus Sicht der Klassischen Chinesischen Medizin-Philosophie entfaltet diese Episode einen anderen Begriff von Gesundheit: Gesundheit erscheint hier nicht als fester Zustand und auch nicht als bloße
Abwesenheit von Krankheit, sondern als Fähigkeit, sich stimmig an reale Veränderungen anzupassen. Krankheit wird dabei nicht nur als Störung verstanden, sondern auch als Hinweis auf Stagnation, auf
unterbrochene Wandlung und auf die Notwendigkeit einer neuen Ausrichtung.
Die Folge fragt, warum der Wunsch nach einem dauerhaft stabilen Gesundheitszustand oft in die Irre führt, weshalb nicht Dinge an sich „gesund“ sind, sondern nur Beziehungen passend oder unpassend
sein können, und warum echte Heilung mehr bedeutet als das bloße Beseitigen von Symptomen.